Wissenswertes von G -I


Gedankenlesen: Hierunter versteht man die Fähigkeit, die Gedanken eines anderen zu lesen. Um von echtem Gedankenlesen sprechen zu können, müssen jegliche Hilfen, wie auch körperlicher Kontakt ausgeschlossen sein.

Gedankenübertragung: Eine telepathische Fähigkeit, nämlich die bewusste Übertragung eigener Gedanken an einen „ Empfänger“.

Geisterbeschwörung: Durch magische Formel, durch Rituale oder Räucherungen Geister herbeirufen.

Geistführer: Das körperliche Wesen, das einem Menschen in seinem irdischen Dasein zu Seite steht, ihn geistig führt, ihm Einsichten vermittelt, oft auch in Situationen bringt, aus denen er Erfahrungen mitnimmt. Die Vorstellung über einen „kosmischen Freund und Ratgeber“ sind uralt.

Geistheilung: Die Geistheilung geht von der Auffassung aus, dass körperliche Leiden aus Disharmonie oder Blockaden in der geistigen Ebene des Kranken zurück zu führen sind. Medial begabte Menschen können den Geist beeinflussen, in der Regel mit Hilfe von Geistwesen oder kosmischer Energie. In Kontakt tritt der der Geistheiler mit dem Patienten durch Handauflegen, durch Gebete oder Visualisierung. Bei Heilung über größere Entfernung spricht man von Fernheilung.

Geomantie: Ursprünglich eine alte Orakelform. Heute wirt darunter die Lehre von den Kräften der Erde verstanden. Ein Geomantie- Kenner kann solche Kraftorte aufspüren und damit helfen, für Bauten, Häuser oder Anlagen den optimalen Platz zu bestimmen. Bekannt ist die heute weit verbreitete chinesische Geomantie, bekannt unter dem Namen Fang-Shui.

Graphologie: Die Deutung der Handschrift. Aus dem Schriftbild einer Person kann man deren Charakter, Fähigkeiten, Bedürfnisse ablesen können.


Halloween: Von den Kelten stammt der Brauch am 1. November große Feuer zu entfachen und kostümiert umherzuziehen – wie auch heute wieder modern. Die Kelten feierten damit das Ende des Sommers und den Beginn des Winters. Im Hexenglauben ist der 1. November einer der Sabbate. Die Kirche deutete ihn später um in Allerheiligen, den Tag, an dem aller Heiligen gedacht wird.

Halluzination: Eine Sinnestäuschung, die ohne entsprechenden Reiz von außen wahrgenommen wird, also ein reiner Irrtum der Sinne ist. Dazu gehören Stimmen, die gehört, oder Gesichter, die gesehen werden.

Hexe: Weibliches Wesen, das nach dem Volksglauben mit dem Teufel im Bunde ist, geheime Rituale und Beschwörungen betreibt, verzaubern kann und damit der Magie kundig ist.

Hokuspokus: Gern gebrauchtes Zauberwort von modernen Gauklern und Trickkünstlern.


I Ging: Das „Buch der Wandlungen“. Bei uns bekannt als Orakelbuch und als solches für Weissagungen benutzt. Tatsächlich handelt es sich bei dem I Ging um ein gut 3 Jahrtausende altes Weisheitsbuch der Chinesen, das später Grundlage einer umfassenden philosophischen Lehre wurde. Durch sechsmaliges Werfen von Münzen oder Stäbchen wird ein Hexagramm gebildet, das aus sechs Linien besteht. Eine geworfene gerade Zahl wird durch eine durchgehende (männlich = Yang), eine ungerade durch eine unterbrochene Linie (weiblich = Ying) dargestellt. 64 verschiedene Kombinationen, deren Deutungen dem Ratsuchenden sowohl Auskunft über die Art der Wandlung in seiner Zukunft gibt, als auch, wie er sich am besten verhalten soll.

Incubation: Kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Tempelschlaf“. Nach alter Auffassung liegt jeder Krankheit eine Krankheit der Seele zugrunde. Die Kranken wurden im Tempel des Heilgottes gelegt. Der Traum, der in der ersten Nacht geschickt wurde, wurde von den Priestern gedeutet. Er verriet im die Krankheit der Seele und somit auch die geeignete Behandlungsmethode.

Inkarnation: Bezeichnung für die Zeit, die eine Seele in einer Körperhülle verbringt. Ein viel gängigerer Begriff für Inkarnation ist „Leben“. Inkarnation wird aber auch die Mensch- oder Tierwerdung einer Seele genannt.