Wissenswertes von J – L


Jenseits: Bezeichnung für den Ort, an dem sich die Seele nach dem Tod des Menschen aufhält und sich weiterentwickelt.

Jupiter: Bei den Römern der oberste Himmelgott, der Gott des himmlischen Lichts, des Wetters, der Fruchtbarkeit des Ackers und der Hüter der staatlichen Ordnung. In der Astrologie gilt Jupiter als Glücksplanet und als Erfolgsbringer, er steht für Expansion und körperliche und geistige Harmonie. Ungünstig aspektiert, steht er für Eitelkeit, Unglück, Krankheiten.


Kabbala: Aus dem Hebräischen, soviel wie Überlieferung. Mit Kabbala bezeichnet man seit etwa dem 13. Jahrhundert die esoterische Tradition des Judentums. Die Kabbala geht von zehn Grundprinzipien aus, über die sich das Göttliche in der Welt verwirklicht. Man unterscheidet zwischen der theoretischen und der praktischen Kabbala. Die theoretische befasst sich in 2 Teilbereichen mit dem Wesen der übernatürlichen Welt und mit der Entstehung der Welt. Die praktische Kabbala kennt Anweisungen für Beschwörungen und magische Praktiken. Eine große Rolle spielt bei der praktischen Kabbala die Bedeutung der Zahlen.

Karma: Aus dem Sanskrit, soviel wie „Folge“ oder Wirkung. Im übertragenen Sinn die Auswirkung von Taten in früheren, Inkarnationen auf eine spätere. Falsch ist die moralisierende Annahme, dass böse Taten mit einem späteren schlechten Karma bestraft werden. Rückführungen haben ergeben, dass eine Seele lediglich so viele Aspekte wie möglich von ein und demselben Thema erfahren möchte und diese für ihre Entwicklung braucht. Gezeigt hat sich immer wieder, dass wohl ein Ausgleich stattfindet, dieser jedoch ohne Wertung und ohne Angst betrachtet werden sollte.

Kartenlegen: Spielkarten werden nach bestimmten Vorgaben gelegt, dann werden die Bilder nach gewissen Reihenfolgen gedeutet.

Ki: Japanisches Wort für die Lebenskraft oder Lebensenergie.

Kinesik: Deutung der Körpersprache und der nonverbalen Kommunikation. Betrachtet werden dafür die Körperhaltung, die Mimik und die Gestik, die Bewegung und die Schnelligkeit ihrer Ausführung.

Kosmos: kommt aus dem Griechischen und bedeutet Ordnung. Wird das Wort im Sine von Universum angewendet, heißt es „alles was ist“.

Kultstätte: Ein Ort, an dem Rituale, Opferungen, magische Handlungen oder Anrufungen stattfinden. Kultstätten sind in der Regel einer Gottheit geweiht und tun sich oft durch eine besonders intensive Schwingung, durch Magnetismus oder eine erhöhte Radioaktivität hervor.


Larven: Im esoterischen Sprachgebrauch mit Sünden beladene Seelen, die als Elementargeister Schabernack treiben oder sich bei spiritistischen Sitzungen als andere ausgeben.

Lemuren: römische Hausgeister, nach Paracelsus umherstreifende Seelen, die keine Ruhe finden und sich vom irdischen Dasein nicht trennen wollen.

Libanomantie: Wahrsageform, bei der Weihrauch als Orakelhilfe hinzugezogen wird. Dieser wird in ein offenes Feuer geworfen. Glück verheißend ist, wenn er von der Flamme schnell verzehrt wird.

Liebestrank: Zaubermittel aus verschiedenen Zutaten, das eine andere Person Liebe und Verlangen an einen binden soll.

Lilie: Für magische Zwecke verwendet man die Knolle der Goldlilie. Sie soll gegen Verwünschungen und Verzauberungen schützen. Auch soll sie ein wirkungsvolles Mittel gegen Spukgeschehen sein.

Lotossitz: Meditationshaltung, bei der der rechte Fuß auf dem linken Bein und der linke Fuß auf dem rechten Bein liegt.

Lorbeer: Lebenssymbol, wie auch Symbol für Frieden und Sieg.