Wissenswertes von M – O


Magie: Der Glaube, mit Hilfe von guten oder bösen Geistern oder bestimmten magischen Zutaten Beschwörungen und Ritualen Einfluss auf fremde Dinge oder Menschen zu nehmen. Zu unterscheiden sind die weiße und die schwarze Magie. Die schwarze Magie beschwört mit Formeln oder Rituale das Böse herauf, die weiße widmet sich den Gegenzaubern und dem Herbeiführen von Gutem. Die Zauberformeln stammen meist aus alten Sprachen.

Mandala: In der Regel ein kreisförmiges Bild, das im Buddhismus als Meditationshilfe benutzt wird. Mandalas zeichnen sich durch symmetrische und farbharmonische Muster aus, die dem Zeichner oder Betrachter Ruhe und innere Ausgeglichenheit vermitteln.

Mantra: Ein Wort, eine Silbe oder eine Formel, die bei verschiedenen Meditationstechniken entweder laut gesprochen oder aber nur gedacht immer wieder wiederholt wird. Das Mantra hilft dem Meditierenden, den Zustand der Versenkung zu erreichen. Die Silbe „Om“ ist eines der bekanntesten Mantra.

Medium: Eine Person, die die Fähigkeit besitzt, zwischen dem Diesseits und Jenseits zu vermitteln. Dabei stellt das Medium einem Geistwesen seinen Körper zeitweise zur Verfügung und übermittelt Botschaften – gesprochen oder geschrieben.

Merlin: Nach der Legende von Satan abstammender englischer Zauberer, der am Hof von König Arthur wirkte. Es wird angenommen, dass Merlin ursprünglich ein Gott bei den Kelten war und erst mit der fortschreitenden Christianisierung zum Magier umgestaltet wurde.

Mirakel: aus dem Lateinischen für „Wunder“. Damit kann ein Ereignis gemeint sein, aber auch ein Gegenstand.

Mystik: Bezeichnet eine geistige oder esoterische Richtung, deren Ziel die unmittelbare Erfahrung des Religiösen und die Erlangung für alles verwendet, was unklar, unheimlich oder geheimnisvoll ist. Dabei ist der eigentliche Sinn des Wortes ein ganz anderer, nämlich gerade das Gegenteil: eine absolute Klarheit bis hin zur Erleuchtung und der Vereinigung mit dem Göttlichen. Auf dem Weg dorthin helfen dem Mystiker in der Regel Meditationen, Fasten oder tiefes Gebet.


Naturgeister: Dazu zählen die Undinen, die Wassergeister die Salamander, die Erdgeister, die Feuergeister, die Windgeister, die Nymphen wie auch Silenen und andere.

Nimbus: Der Heiligenschein, der göttliche, inspirierte oder heilige Menschen umgibt.

Nirwana: Aus dem Sanskrit in der Bedeutung von Auslöschung“. Oft mit „Nichts“ übersetzt. Nirwana ist das Ziel der Reise einer Seele, ein Zustand absoluter Ruhe und das Aufgehen im göttlichen Bewusstsein. Auslöschung meint in diesem Zusammenhang das Lösen von jeglicher Besonderheit und von dem Zwang einer neuerlichen Inkarnation, da die letzte Stufe der Vollendung erreicht ist.

Numerologie: Eine Orakelform, die die Zahlenwerte von Namen, Daten oder Nummern deutet. Hierfür werden den Buchstaben je nach System bestimmte Zahlen von 1 bis 9 zugeordnet. Durch Addition von den zugeordneten Buchstaben eines Namens erhält man eine Quersumme, die man wiederum addiert, solange bis man eine Orakelzahl zwischen 1 und 9 erhält. Jeder dieser Orakelzahlen werden bestimmte Bedeutungen zugeordnet, die etwas über den Charakter oder das Schicksal eines Menschen aussagen.


Od: Bezeichnung für die Seelenmaterie bzw. strahlende Lebenskraft, die der Naturforscher Carl Freiherr von Reichbach an seinen Versuchspersonen beobachtet hat. Man bringt das Od inzwischen unter anderem auch mit den Strahlungen sensitiver Rutengänger in Verbindung.

Offenbarung: Wörtlich übersetzt die Kundgabe von Verborgenem. Also eine götlliche Mitteilung an den Menschen oder die Enthüllung der Wahrheit für jenen, der sie begreifen und wahrnehmen kann.

Okkultismus: Oberbegriff für die Lehren oder Wissenschaften, die sich mit der Erforschung und Anwendungen der geheimen Naturkräften befassen.

OM: Oder auch AUM; steht für A – Agni (Feuer), U – Varuna (Wasser), M – Marut (Wind). Eines der bekanntesten Mantra, das bei Meditationen eingesetzt wird. Wer sich in der Aussprache dieser heiligen Silbe übt, erreicht die höchste Versenkungsstufe.

Omen: Günstiges oder ungünstiges Vorzeichen eines künftigen Ereignisses. Es kann sich dabei um einen Gegenstand, einen Vorfall oder einen Vorgang handeln. Wie beim Orakel unterstellt man dem Omen, dass Gegenwart und Zukunft in einer Beziehung zueinander stehen.

Orakel: Im Altertum das Zeichen oder die Weissagung der Götter und die Bezeichnung für die Stätte, an der Weissagungen gemacht wurden. Ein berühmter Orakelort ist Delphi. Unter Orakel versteht man heute auch die Zukunftsbefragung mit Hilfsmittel wie Blei, Münzen, Karte, Rauch, Runen und viele mehr.

Orte der Kraft: Orte, von denen eine eigentümliche Kraft oder eine starke Energie ausgeht, z.B.: Quellen, Berge, Wasserfälle, Höhlen und viele andere noch. Sensible Menschen haben schon immer diese Orte aufgespürt zur Meditation, zum Beten. An vielen Kraftorten sind Kirchen, heilige Stätte entstanden.